AK-Erfolg für Konsumenten: Canal+ muss rechtswidrige Aktivierungsgebühr zurückzahlen. Jetzt prüfen und Geld zurückholen.
Die Arbeiterkammer (AK) hat sich einmal mehr erfolgreich für Konsumentenrechte eingesetzt. Nach einer Klage gegen den TV- und Streaminganbieter Canal+ (ehemals HD Austria) steht fest: Die umstrittene Aktivierungsgebühr war unzulässig – betroffene Kunden können sich jetzt bis zu 29,90 Euro zurückholen!
Aktivierungsgebühr unter der Lupe
Was viele schon lange vermuteten, ist nun bestätigt: Die Aktivierungsgebühr, die Kunden beim Abschluss eines Canal+-Abos entrichten mussten, war rechtlich nicht haltbar. In manchen Fällen wurden fast 30 Euro fällig – ohne klaren Mehrwert für Konsumenten. Die AK hat im Zuge einer umfassenden Vertragsprüfung gleich mehrere Klauseln als unzulässig beanstandet und schließlich eine Einigung mit Canal+ erreicht.
Laut AK Wien wird Canal+ die unrechtmäßig kassierte Gebühr an Kunden auf Antrag zurückzahlen. Ein wichtiger Etappensieg für Verbraucherrechte!
Wer bekommt Geld zurück?
Betroffene Canal+-Kunden werden von dem Unternehmen direkt per Informationsschreiben kontaktiert. Wer eine Aktivierungsgebühr bezahlt hat, jedoch bisher keine Rückerstattung erhalten hat, kann aktiv werden. Entweder über die Website von Canal+ oder mit einem Musterbrief der Arbeiterkammer lässt sich die Rückzahlung unkompliziert einfordern.
Gut zu wissen: Falls kein Informationsschreiben eingegangen ist, sollte dennoch selbst geprüft werden, ob eine Rückzahlung zusteht. Die AK stellt dafür alle notwendigen Informationen und Hilfestellungen bereit.
Alle Infos und den Musterbrief finden Sie hier: AK Wien Canal+.
Klarere Verträge, weniger Abzocke
Neben der Rückzahlung der Aktivierungsgebühr verpflichtete sich Canal+ auch, weitere problematische Klauseln künftig nicht mehr zu verwenden. Damit werden Vertragsbedingungen für TV- und Streamingkunden transparenter und fairer. Die AK betont, dass gerade im Streaming-Sektor mehr Kontrolle nötig sei, um unfaire Geschäftspraktiken zu unterbinden.
AK-Konsumentenschützer sehen den Fall Canal+ als Vorbild für weitere notwendige Schritte am Markt. Wer Geld bezahlt, soll schließlich wissen, wofür – und darf keine versteckten Zusatzgebühren befürchten.
Geld zurückholen!
Für viele Streaming-Kunden heißt es jetzt: Anspruch prüfen und Geld zurückholen. Dank der AK können betroffene Canal+-Abonnenten ihre rechtswidrig bezahlte Aktivierungsgebühr zurückfordern. Ein kleiner, aber wichtiger Erfolg für mehr Fairness im Streaming-Dschungel!