Das neue Vignettenjahr startet am 1. Februar 2026, und Österreichs Autofahrer sollten frühzeitig an den Kauf denken. Denn wer ohne gültige Vignette auf Autobahnen und Schnellstraßen erwischt wird, zahlt künftig eine saftige Ersatzmaut. Damit wird das Fahren ohne gültige Vignette erheblich teurer.
Ersatzmaut steigt auf 200 Euro
Wer ohne gültige Vignette unterwegs ist, zahlt seit 1. Jänner 2026 200 Euro Ersatzmaut – fast doppelt so viel wie bisher (120 Euro). Die Erhöhung soll Autofahrer motivieren, die Vignette rechtzeitig zu erwerben, und die Einnahmen für die Instandhaltung von Autobahnen und Schnellstraßen sichern.
Der ÖAMTC weist darauf hin, dass Fehler beim Kauf – wie Tippfehler im Kennzeichen oder falsches Datum – leicht dazu führen können, dass man unbewusst ohne gültige Vignette unterwegs ist.
Stichtag 14. Jänner für die Digitale Jahresvignette
2026 ist die letzte Runde für die altbewährte Klebevignette in Feuerrot. Ab 2027 gibt es nur noch die digitale Variante. ASFINAG-Abteilungsleiter Stefan Zangerle erklärt:
„Ab dem Vignettenjahr 2027 wird es ausschließlich die digitale Vignette geben. Niemand muss besorgt sein: der Kauf der Vignette ist auf dem digitalen Wege einfach und sicher. Darüber hinaus bauen wir unsere Vertriebsstellen aus, damit Kundinnen und Kunden auch die digitale Vignette weiterhin im Geschäft erhalten.“
Klebemarken und digitale Vignetten sind an allen ÖAMTC-Stützpunkten, ARBÖ-, ADAC-Partnerstellen, Trafiken, Tankstellen und sechs ASFINAG-Mautstellen erhältlich.
Rechtzeitig kaufen spart Ärger und Geld
Die Kombination aus Klebemarke und digitaler Vignette bietet Flexibilität, aber nur, wenn man Fristen und Gültigkeit beachtet. Wer rechtzeitig kauft und auf offizielle Verkaufsstellen setzt, fährt sicher durch das Vignettenjahr 2026 – ohne teure Ersatzmaut und mit voller Rechtssicherheit.