Rund 5 Millionen Heimtiere leben in Österreichs Haushalten – und viele Besitzer spüren die steigenden Kosten für Futter täglich im Geldbörserl. Der Zoofachhandel schlägt Alarm: „Angesichts steigender Lebenshaltungskosten geraten auch immer mehr Tierhalter:innen finanziell unter Druck. Die Versorgung ihrer geliebten Haus- und Heimtiere darf für Österreich:innen daher nicht zum Luxus werden“, warnt Andreas Popper, Berufsgruppensprecher des Zoofachhandels der Wirtschaftskammer Österreich.
Aktuell liegt die Mehrwertsteuer auf Heimtierfutter bei 13 Prozent. Eine Senkung auf 10 Prozent würde Tierhaltern und Fachgeschäften spürbare Erleichterung bringen.
Tierhalter entlasten
Zoofachgeschäfte stehen für qualitative Produkte, fachgerechte Beratung und hohe Standards. Gerade bei Heimtierfutter ist die richtige Ernährung entscheidend für die Gesundheit der Tiere. Hochwertige Produkte sind jedoch für viele Haushalte zunehmend schwer bezahlbar. „Eine Reduzierung der Mehrwertsteuer von derzeit 13% auf danach 10% würde jeden Haushalt spürbar entlasten“, so Popper. Aufgrund der steigenden Kosten in anderen Sektoren wäre eine Senkung der Mehrwertsteuer ein wichtiges Zeichen für den nationalen Zoofachhandel, um insbesondere dem grenzüberschreitenden Preisdruck entgegenzuwirken.
Die Entlastung wäre für viele Haushalte direkt spürbar: Jeder zweite österreichische Haushalt hat ein Heimtier. Eine Reduktion der Steuer bedeutet mehr Budget für Futter, Tierarzt und Zubehör. Experten warnen: Schlechte Ernährung kann langfristig zu teuren Tierarztbesuchen führen. Billiges Futter spart kurzfristig Geld, kostet aber Gesundheit und Lebensqualität.
Win-win für alle
Die Forderung des Zoofachhandels ist klar: Eine Steuersenkung würde Tierhalter entlasten und den heimischen Handel stärken. In einem Land, in dem Haustiere längst Familienmitglieder sind, ist die Maßnahme mehr als nur eine wirtschaftliche Frage. Sie ist ein Signal für soziale Verantwortung und Tierwohl.